Wir verwenden Cookies Cookie Details
zurück

Öffnungszeiten
Mo-Do: 8:00 bis 19:00 Uhr
Fr: 8:00 bis 18:00 Uhr
Sa: nach Vereinbarung

 
Ganzjährig geöffnet
außer an
Sonn- und Feiertagen

Zahnimplantate bei Ihrem Zahnarzt in Wedel

Realisierung mit 3D-Technik

Die Implantologie ist die fort­schritt­lichste Methode, verlorene Zähne zu er­setzen. Dabei haben dentale Implantate als etabliertes klinisches Konzept das primäre Ziel, fest­sitzenden Zahn­ersatz ent­sprechend der natürlichen Zähne zu verankern. Zudem können Zahn­implantate auch zur deutlichen Verbesserung der Halte­funktion von heraus­nehm­barem Zahn­ersatz sinnvoll sein.

Wenn einzelne, mehrere oder sogar alle Zähne fehlen, er­reichen wir mit Implantaten ästhetisch und funktionell an­spruchs­volle Ergeb­nisse – denn in Form und Farbe werden die neuen Zähne der Zahn­um­gebung perfekt angepasst.

Vereinbaren Sie online einen Beratungstermin

In unserer Zahnarzt­praxis in Wedel kommt die navigierte Implantologie zum Einsatz. Unsere 3D-Diagnostik durch Digitale Volumen­tomo­grafie (DVT) und eine spezielle Planungs­soft­ware liefern dabei vor dem Eingriff detaillierte Informationen, u. a. zur Knochen­dichte, zur Lage von Nerv­kanälen und zur genauen Position der Kiefer­höhlen. Die Zahn­im­plantate werden anschließend computer­unter­stützt positioniert und aus­gerichtet. Als vorteil­haft erweist sich die 3D-Planung schon allein deshalb, weil dadurch ein umfang­reicher Knochen­aufbau in vielen Fällen ent­fallen kann. Auch führt der digitale Prozess meistens zu weniger post­operativen Beschwerden.

Zahnimplantat

Was ist ein Zahnimplantat überhaupt?

Ein Zahn­implantat stellt eine Schraube dar, welche in den zu ver­sorgenden zahn­losen Kiefer­bereich ein­ge­schraubt wird. Dabei verfügt das Dental­implantat über ein spezielles Innen­ge­winde. In dieses Gewinde wird an­schließend ein Zwischen­stück (Abutment) ein­ge­schraubt. Auf diesem Abutment sitzt dann die zahn­technisch individuell ent­wickelte Keramik­krone bzw. Implantat­krone auf. Sie lässt sich exakt in die Zahn­reihe ein­gliedern, ist hoch­ästhetisch und er­möglicht ein festes Zu­beißen. Die Material­aus­wahl für Zahn­implantate beschränkt sich hierbei auf Titan und Zirkon­oxid.

Warum Titan? Titan stellt den weit­ver­breitetsten und bewährtesten Werkstoff für dentale Implantate dar. Denn unser Körper nimmt Titan wie ein körper­eigenes Gewebe an, Titan ist somit äußerst bio­kompatibel. Titan-Allergien sind zudem nicht bekannt. Diese Eigen­schaften erklären auch, warum Titan als Material seit vielen Jahren erfolg­reich bei künstlichen Hüft- oder Knie­gelenken ein­ge­setzt wird. Ambulant, unter örtlicher Betäubung, eingesetzt, bildet das Titan-Implantat nach der Ein­heil­phase eine stabile Basis für Ihren neuen Zahn­ersatz.

Dentale Implantate aus Zirkon­oxid zeichnen sich durch ästhetisch optimale Ergebnisse aus, welche durch ihre zahn­ähnliche, weißliche Farbe erreicht werden.

Welche Möglichkeiten gibt es bei Dentalimplantaten

Einzelzahn-Implantate:

Ein Einzelzahn-Implantat kommt als Lösung infrage, wenn innerhalb der Zahn­reihe ein einzelner Zahn fehlt und die Lücke auf beiden Seiten von natür­lichen Zähnen begrenzt wird. Die her­kömm­liche Vor­gehens­weise ist, eine solche Lücke mit einer Brücke zu ver­sorgen, wobei die an­grenzenden Zähne vorher eigens beschliffen werden müssen. Dadurch geht aller­dings gesunde Zahn­substanz verloren. Ein Zahn­implantat ist hier in vielen Fällen die bessere Wahl, denn zum einen ent­fällt das Bes­chleifen der Nach­bar­zähne und zum anderen wird dem Knochen­ab­bau wirk­samer vor­ge­beugt.

Dental­implantate als Ersatz mehrerer Zähne:

Auch wenn mehrere Zähne fehlen, können die Lücken mit­hilfe von Zahn­implantaten dauer­haft und hoch­ästhetisch ge­schlossen werden. Das ist wesent­lich komfortabler als die sonst übliche Behandlungs­methode durch mehr­gliedrige Brücken oder heraus­nehm­baren Zahn­er­satz. Eine ästhetische Lösung mit fest­sitzen­dem Zahn­ersatz schließt sich als Option an.

Sofortimplantation:

Wir führen in unserer Zahn­arzt­praxis in Wedel auch Sofort­implantationen durch. Allerdings ist zu be­achten, dass bestimmte Voraus­setzungen not­wendig sind, um ein Sofort­implantat erfolg­reich setzen zu können. Wir er­klären Ihnen gern im persönlichen Gespräch, ob eine Sofort­implantation bei Ihnen infrage kommt.

Zahnimplantate bei zahnlosem Kiefer – bei Ihrem Zahnarzt Dr. Lüth in Wedel! All-on-4 und All-on-6:

Auf das Therapie­konzept „All-on-4“ bzw. „All-on-6“ greifen wir bei voll­ständiger Zahn­losig­keit zurück. Vor­handene nicht erhaltungs­würdige Rest­zähne werden vor der Implantation entfernt (Zahn­extraktion). Der Eingriff ist auch bei be­grenz­tem Knochen­an­gebot durch­führ­bar; die Voraus­setzung ist jedoch ein in sich stabiler Kiefer­knochen. Für die „All-on-4“-Methode setzen wir insgesamt vier Zahn­implantate in spezieller An­ordnung ein. Hierzu werden zwei Zahn­implantate in den vorderen und die jeweils gleiche Anzahl von Implantaten in den hinteren Kiefer ein­ge­bracht. Diese werden an­schließend in Form einer Zahn­brücke mit­ein­ander ver­bunden und dann auf dem Fundament fest­ge­schraubt. Während sich beim Unter­kiefer auf­grund seiner all­ge­mein dichteren Knochen­substanz meist vier Implantate als Basis an­bieten, ist im Ober­kiefer bei be­stimmten Ausgangs­situationen die „All-on-6“-Technik besser ge­eignet. Im Seiten­zahn­be­reich werden sodann zwei weitere Implantate ein­ge­bracht.

Das eigens für diese Ver­sorgung konstruierte Implantat-Gewinde gewähr­leistet die not­wendige stabile Ver­ankerung im Kiefer. Daraus resultieren auch solide Belast­bar­keit und lang­lebige Halt­bar­keit. Zahn­lose Patienten gehen mit schönen und festen Zähnen wieder aus unserer Zahn­arzt­praxis in Wedel.

Beratungstermin vereinbaren

Eine Prothese wird eingesetzt

Wie verhalte ich mich vor und nach einer Zahn­implantation?

Vor und nach dem Setzen von Zahn­implantaten sind je nach indi­vidu­eller Aus­gangs­situation (Ist ein Knochen­auf­bau erforder­lich oder nicht?) einige Punkte zu beachten, um den Behandlungs­erfolg zu unter­stützen. Ihr Zahnarzt Dr. Lüth in Wedel legt in der Zahn­implantat-Sprech­stunde den Fokus auf aus­führ­liche Beratung und informiert Sie über den genauen Behandlungs­ablauf. Zum Vor­ge­spräch gehört für uns auch die transparente Auf­klärung über Risiken und die für das chirurgische Ein­bringen eines Dental­implantats ggf. not­wendige Medikation (z. B. Antibiose-Medi­ka­mente). Liegen chronische Er­krankungen vor, ist es wichtig, dass Sie vor der Ver­sorgung mit Zahn­implantaten mit Ihrem Behandler Dr. Lüth ge­mein­sam Ihre per­sönliche Me­di­ka­menten­liste ein­sehen, um Kompli­kationen aus­zu­schließen. Einfühl­sam gehen wir auf Ihre Fragen ein und klären Sie um­fassend über den Ablauf einer Implantation auf. Fragen oder Bedenken von Patienten­seite sind ganz natürlich. Vor allem trifft das auf Patienten zu, die Angst vor dem Zahn­arzt­besuch haben. Durch unsere sanfte Implantologie ist die Ver­sorgung von Zahn­implantaten auch für Angst­patienten mög­lich. Gerne beraten wir Sie in unserer Zahn­implantat-Sprech­stunde aus­führlich.

Nach der Implantation können Sie als Patient den Heilungs­ver­lauf aktiv unter­stützen. Eine Ein­heilung ist individuell sehr unter­schiedlich. In den meisten Fällen heilt die Wunde komplett schmerz­frei ab. Es kann aber auch zu Schwellungen rund um das OP-Gebiet kommen. Hier wirkt eine kühlende Auflage an­ge­nehm schwellungs­lindernd. Damit die Wunde in Ruhe ab­heilen kann, ist starke körper­liche oder sport­liche Belastung zu meiden.

Knochenaufbau

Als natürliche Reaktion des Körpers auf fehlende Zähne bildet sich der Kiefer­knochen der be­troffenen Bereiche zurück. Ist dieser Prozess bereits weit fort­ge­schritten, können Zahn­implantate erst nach dem Wieder­auf­bau des Kiefer­knochens (Augmentation) ver­ankert werden. Im Sinne einer guten Verträg­lich­keit kann sowohl körper­eigener Knochen als auch industriell auf­bereitetes Knochen­ersatz­material ver­wendet werden, welches dem Menschen­knochen in der Be­schaffen­heit ähnlich ist.

Im Seiten­zahn­be­reich des Ober­kiefers (Backen­zahn­be­reich) kann der Kiefer­knochen auf­grund der Aus­dehnung der Kiefer­höhle vor einer Implantation zu flach sein. Als Maß­nahmen zum Knochen­auf­bau stehen uns der interne und externe Sinus­lift bzw. die Sinus­boden­elevation zur Ver­fügung. Vor der Be­hand­lung er­folgt zu­nächst eine aus­führ­liche Diagnose. Durch Nutzung der digitalen Volumen­tomo­grafie (DVT) können wir die Beschaffen­heit des Kiefers in einer detaillierten 3D-Dar­stellung be­ur­teilen. Auf diese Weise lässt sich auch die spätere Position des Knochen­ersatz­materials und der Zahn­implantate präzise fest­legen, welches den erfolg­reichen Behandlungs­verlauf sichert.

Wir bieten eine Knochen­regeneration mit Socket & Ridge Preservation. Gemeint ist damit ein Aufbau des Zahn­fachs im Kiefer­knochen (Alveolen) mit allogenem Knochen­material. Mit den Aufbau­techniken können wir ein Ein­sinken des Zahn­fleischs ver­hindern und ideale Vor­bedingungen für die an­schließende Implantation schaffen. Auch die Guided Bone Regeneration (GBR) zählt zu unseren optionalen Ver­fahren. Die GBR-Membran­techno­logie gehört in der modernen Implantologie zum Standard. GBR dient zur Augmentation vor Sofort­implan­ta­tionen nach einer Zahn­extraktion. Die spezielle Membran über­nimmt die Funktion als schützende Barriere, sodass körper­eigene Regenerations­mechanis­men gut ab­ge­schirmt neuen Knochen auf­bauen können.

Für Sie in Wedel: Ästhetische Zahn­implantat-Ver­sorgung

In der Implantat-Beratung können wir Ihnen die Technik vorstellen, welche für Ihre individuellen An­for­der­ungen am sinn­vollsten ist.

  • Fester Zahn­ersatz auf Implantaten: Implantat-Kronen und Implantat-Brücken
  • Heraus­nehm­barer Zahn­ersatz auf Implantaten: Steg­geschiebe, Teleskope, Lokatoren
  • Erfahren Sie mehr über unser Leistungs­angebot rund um ästhetischen und hoch­wertigen Zahn­ersatz

Häufig gestellte Fragen zur Implantologie

Wie schmerzhaft ist das Setzen eines Zahnimplantats wirklich?

Tatsächlich verläuft der Eingriff in unserer Praxis in Wedel dank moderner Betäubungsverfahren nahezu schmerzfrei. Die meisten Patienten beschreiben die Behandlung eher als „Druckgefühl“, nicht als Schmerzen. Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten – das ist normal und klingt meist innerhalb von 2–3 Tagen ab. Kühlen, Schonung und ggf. ein mildes Schmerzmittel reichen in der Regel völlig aus.

Wie lange dauert es, bis ich nach der Zahnimplantation wieder normal essen kann?

Nach einer Implantation sollten Sie für ca. 24 Stunden nur weiche, nicht heiße Speisen zu sich nehmen. In den ersten Tagen empfehlen wir vorsichtiges Kauen – möglichst nicht direkt auf dem Implantatbereich. Sobald die erste Heilungsphase abgeschlossen ist (nach wenigen Tagen), können Sie wieder normal essen. Die endgültige Belastbarkeit entsteht jedoch erst nach der Einheilphase (ca. 3–6 Monate), wenn das Implantat sicher mit dem Knochen verwachsen ist.

Wie lange halten Zahnimplantate wirklich?

Implantate zählen zu den langlebigsten Versorgungen in der Zahnmedizin. Bei guter Pflege halten sie 20 Jahre und länger, in vielen Fällen sogar lebenslang. Entscheidend ist nicht nur eine perfekte chirurgische Positionierung, sondern auch regelmäßige Prophylaxe und eine sorgfältige Mundhygiene.

Was ist der Vorteil von Implantaten gegenüber Brücken oder Prothesen?

Implantate ersetzen fehlende Zähne, ohne Nachbarzähne zu beschädigen. Zudem verhindern sie Knochenabbau und bieten ein sehr natürliches Kaugefühl. Im Vergleich zur Prothesen sind Zahnimplantate stabiler, ästhetischer und langfristig oft die wirtschaftlichere Lösung.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für ein Zahnimplantat?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Implantate nur in besonderen Ausnahmefällen. Private Versicherungen oder Zahnzusatzversicherungen übernehmen häufig einen Teil oder sogar die gesamten Kosten. Unsere Praxis erstellt Ihnen auf Wunsch einen individuellen Heil- und Kostenplan zur Einreichung bei Ihrer Versicherung.

Gibt es Risiken oder Komplikationen bei Zahnimplantaten?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Schwellungen, vorübergehendem Unwohlsein oder selten zu Infektionen kommen. Schwere Komplikationen wie Abstoßungsreaktionen oder Verletzungen umliegender Strukturen treten dank schonender Technik und präziser 3D-Planung nur sehr selten auf. Insgesamt sind moderne Implantationen sehr sicher und gut vorhersagbar.